Siko 2020

Es ist wieder so weit: Kommendes Wochenende treffen sich wieder die größten Schweinebacken aus Militär, Politik und Industrie in München, um über die kriegerische und ökonomische Aufteilung der Welt zu beraten. Wie jedes Jahr wollen wir uns das nicht gefallen lassen! Deshalb beteiligten wir uns am bundesweiten Anti-Siko-Aktionstag am 1. Februar, an dem Aktionen in mehreren Städten stattfanden, unter anderen in Stuttgart, München, Cottbus, Köln … Siko 2020 weiterlesen

Proloskneipe Januar: Smash SIKO

Was ihr schon immer über die SIKO wissen wolltet. Proloskneipe am Freitag, 24.01. ab 19 Uhr im Stadtteilladen Schwarze Katze, Untere Seitenstr. 1 in Nürnberg. Bei der Münchner Sicherheitskonferenz (SIKO/MSC), die vom 15. -17. Februar 2020 in München abgehalten wird, handelt es sich um das weltweit größte Treffen von Machern aus Militär, Sicherheitsbranche, Wirtschaft und Politik. Dort sind die Typen, die das System von Ausbeutung, … Proloskneipe Januar: Smash SIKO weiterlesen

Mord bleibt Mord, bleibt feiger Mord

Mit dem Mord an dem iranischen General Ghasem Soleimani hat der – in diesem Fall – US-Imperialismus erneut auf Eskalation im Konflikt mit dem Iran gesetzt. Donald Trump ist mit Sicherheit ein impulsiver Knallkopf, dessen Dummheit nur von seiner Skrupellosigkeit übertroffen wird. Mit der Drohung, den Iran gezielt zu bombardieren, darunter auch Kulturgüter, was nach internationalen Recht als Kriegsverbrechen zu werten ist, zeigt sich erneut, was dieser Präsident ist: eben nichts weiter als ein gemeiner Verbrecher, der, wenn er nur der Regierungschef eines kleinen Landes wäre, in den Haag vor Gericht gestellt werden würde. Da er aber der Präsident des derzeit (noch) mächtigsten imperialistischen Landes ist, wird nichts dergleichen passieren. So ist die Welt. Zu denken aber, dass dies nur die Tat eines Durchgeknallten ist, wäre falsch. Bei aller Macht, die ein US-Präsident hat, so ein Militärschlag ist nicht von ihm allein beschlossen und durchgeführt worden. Es ist vielmehr allgemein die Strategie aller ImperialistInnen, allen, die sich ihren Interessen entgegenstellen, unmissverständlich aufzuzeigen: Wer uns im Weg ist, den legen wir um. Das ist seit Beginn der Kanonenbootpolitik im 18. Jahrhundert gängige Praxis und reiht sich ein in eine Abfolge unzähliger, ungeahndeter Kriegsverbrechen durch die ImperialistInnen. Mit der “Tötung” Soleimanis sei “das Leben tausender US Amerikaner gerettet worden” (Mike Pompeo), die Attacke sei eine “entschiedene Defensivaktion” (Mark Esper), so die Verlautbarung des US-Regimes. Beweise legten sie nicht vor. Gähn … wie langweilig. Wie oft wollen sie die immer selbe Scheiße noch predigen? Wer soll ihre Kriegspropaganda noch glauben? Und warum drucken unsere selbsternannten “Qualitätsmedien” ihre Lügen beständig weiter ab? An Herrn Trump: Es ist eine Sache, einer gleichfalls bewaffneten Person im Kampf ein Bajonett in den Bauch zu stoßen und eine andere, vom Oval Office aus einen hinterhältigen Mord mit einer Drohne zu befehlen. Sie sind nicht der Kriegsheld, für den Sie sich halten, sondern nur ein lächerlicher Popanz!

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Prolos-Kneipe im Dezember: Sind Karpfen Pilze?

Prolos-Kneipe. Freitag, 27. Dezember 2019 ab 19.00 Uhr. Stadtteilladen Schwarze Katze, Untere Seitenstraße 1, 90429 Nürnberg Seit unserer Violette Nozière/Surrealismus-Kneipe haben wir euch jeden Dezember viel abverlangt. Wir haben euch Empfehlungen bezüglich eurer Familien gemacht, wir haben euch mit Rimbaud, Adorno, Anti-Haien und astronomischen Fakten bombardiert und ihr habt sogar unsere Suizid-Kneipe überlebt. Dieses Jahr möchten wir auf besinnliche Weise mit euch ausklingen lassen. Hervorragendes Essen gibt … Prolos-Kneipe im Dezember: Sind Karpfen Pilze? weiterlesen

Für eine Welt, in der niemand fliehen muss – Zeit zu handeln! Demo

Flucht-Demo am 7. Dezember in Stuttgart. Beteiligt euch am antikapitalistischen Block!

Auftaktkundgebung um 14.00 Uhr in der Lautenschlager Straße, Stuttgart.

Zugtreffpunkt Nürnberg: 10:10 Uhr in der Osthalle, Nbg. Hauptbahnhof.

Viele Millionen Menschen weltweit befinden sich auf der Flucht . Fluchtgründe gibt es viele. Menschen fliehen etwa wegen der Zerstörung ihrer Lebensgrundlagen, wegen Kriegen und politischer Verfolgung, sie fliehen vor Hunger, Elend, ökologischen Katastrophen, Versklavung, Zwangsverheiratung, Verfolgung aufgrund ihrer ethnischen oder religiösen Zugehörigkeit, ihres Geschlechts oder ihrer sexuellen Orientierung. Den Fluchtgründen ist eines gemeinsam: Ihre Ursachen liegen in Unterdrückungsverhältnissen. Ein an Profit und Konkurrenz ausgerichtetes Wirtschaftssystem bringt überall auf der Welt Unrecht und Elend hervor und produziert in vielen Regionen Fluchtursachen. Dieses System ist patriarchal geprägt, doch das Patriarchat, das für die Hälfte der Menschheit Entrechtung und Unterdrückung bedeutet, ist als Unterdrückungsverhältnis sehr viel älter als der Kapitalismus.

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Prolos-Kneipe im November: Der Antifaschistische Aufbau München mit einem aktuellen Vortrag zur Identitären Bewegung

22. November. Einlass um 19:00 Uhr. Stadtteilladen Schwarze Katze, Untere Seitenstr. 1, Nürnberg

Am Freitag haben wir den Antifaschistischen Aufbau München zu Gast mit einer aktuellen Veranstaltung zur “Identitären Bewegung”. Wie immer mit leckerem Essen und preiswerten Getränken. Wir freuen uns auf euch und den Vortrag der Münchner GenossInnen.

Das aus einem Hollywoodfilm entlehnte schwarz-gelbe Lambda-Zeichen, der “identitären Bewegung“ taucht immer öfter auf Aufklebern, Plakaten oder Flyern in Nürnbergs Straßen und Briefkästen auf. Kombiniert mit Forderungen wie etwa nach „Sicherheit für unsere Frauen“ oder „Den großen Austausch stoppen“ mutet es Unbedarften weniger wie faschistische Propaganda an.

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1. Regensburger Kriegsexpo – Mit Sicherheit tödlich. Ein Frontbericht

 AKK ist gerade dabei, den öffentlichen Raum weiter zu militarisieren. Die Sozialrevolutionäre Aktion Regensburg und die Prolos aus Nürnberg wollten da nicht hintanstehen und veranstalteten am 9. November die 1. Regensburger Kriegsexpo. Dabei handelte es sich nicht um eine schicke Parade, sondern um eine satirische AgitProp-Kundgebung gegen Militarismus, Krieg und Imperialismus. Das Ziel war, die Kriege, die global geführt werden, öffentlich präsenter werden zu lassen und Profiteure und Kriegszwecke zu benennen. 

“Die Abschottungs-Industrie stellt sich vor: Ihr Krieg beschert Ihnen Massen an nicht verwertbaren Kriegsverlierern? Nicht mit unseren hochmodernen Grenzanlagen! Unser Produkt garantiert Ihnen, dass das Elend vor der Tür bleibt. Kommen Sie vorbei und bestaunen Sie unser neues Grenzanlagen-Modell!”

Auf dem Haidplatz in der Regensburger Innenstadt bot die Kriegsexpo u.a. gut bewachte Grenzanlagen, Messestände, ein Minenfeld, schwerbewaffnete uniformierte FlugblattverteilerInnen und eine Waffen-Verkaufsshow. Auch plötzliche Kriegshandlungen und Erschießungen kamen gelegentlich vor und das Ganze war untermalt mit nervtötenden Kriegsgeräuschen, martialischer Musik und einer Reihe von Jingles. Für Menschen, die Kriegen eher skeptisch gegenüberstehen, gab es eine Ausstellung und diverse Tafeln über die Rüstungs- und Abschottungsindustrie, Kriegseinsätze der Bundeswehr, über Landminen und die Verbrechen der herrschenden Klasse – und natürlich war auch der obligatorische Infostand am Start. 

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La Noche ROJA meets Proloskneipe: 30 Jahre Gefangenen Info

Samstag | 16.11. | 19 Uhr | Stadtteilladen Schwarze Katze, Untere Seitenstr. 1 Seit nunmehr über 30 Jahren begleitet das Gefangenen Info (GI) die Kämpfe der politischen, revolutionären, rebellischen und sozialen Gefangenen. Eine Zeit, in der das GI etliche Formen des Widerstandes begleitet hat. Es stellt eine Plattform für vielfältige Diskussionen unter den Gefangenen im Knast als auch in der Bewegung außerhalb dar. Eine Zeit, … La Noche ROJA meets Proloskneipe: 30 Jahre Gefangenen Info weiterlesen

Den Krieg in Nord-Syrien stoppen! Solidarität mit Rojava!

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Der Protest gegen die türkische Invasion geht weiter. Hier der Fahrplan für die nächsten Tage:
Do. 17.10., 18 Uhr Kundgebung Lorenzkirche und Demo zum Plärrer
Fr. 18.10., 12 Uhr Kornmarkt, FFF und 18 Uhr Kundgebung am türkischen
Konsulat
Sa. 19.10.,  
Für Samstag ruft der kurdische Dachverband Kon-Med zu zentralen Demonstrationen auf. In Nürnberg ist eine süddeutschlandweite Demo angemeldet für 15:30 Uhr, Karl-Bröger-Zentrum, Karl-Bröger-Str
. Weitere Termine am Samstag und den Aufruf findet ihr hier.

Das aktuelle Flugblatt des Bündnisses für Frieden in Kurdistan:

Seit nunmehr über einer Woche führt die Türkei einen völkerrechtswidrigen Angriffskrieg in Nordsyrien. Bislang wurden durch diesen militärischen Überfall Hunderttausende Menschen zur Flucht getrieben, Hunderte – gerade ZivilistInnen – wurden getötet. Berichte über Kriegsverbrechen der türkischen Armee und der mit ihr gemeinsam kämpfenden dschihadistischen Söldnerbanden häufen sich. Stündlich werfen türkische Nato-Kampfflugzeuge Bomben auf Städte und Dörfer im Gebiet der demokratischen und säkularen Selbstverwaltung (Rojava). Dies geht mit dem Dauerbeschuss durch die türkische Artillerie einher. Mit jedem Tag, den dieser Krieg andauert, werden die türkische Armee und ihre Verbündeten mehr unsägliches Leid verursachen. 

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Oberpfalz entnazifizieren – Eine Zwischenbilanz

Mal was höchst erfreuliches zu erfolgreicher Antifa-Arbeit im ländlichen Raum. Die Genossinnen der Sozialrevolutionären Aktion Regensburg berichten über den Stand der Aktionen gegen die Nazis in der Region Schwandorf. (Nachtrag zum Text: Die unten als im Entstehen befindlich erwähnte Nazi-Gruppe ist beim Rechtsrock-Konzert in Veßra als “Bollwerk Oberpfalz” in Erscheinung getreten.)

Lagebericht aus der Oberpfalz

Die sogenannte Prollcrew ist eine eher verdeckt agierende Gruppe organisierter Neonazis im Städtedreieck Schwandorf (u. A. auch in Amberg, Neumarkt aktiv).
Vernetzt ist die Prollcrew im subkulturellen Bereich mit der europäischen Neonazi-Szene. Aufgefallen ist sie durch die Teilnahme an bundesweiten Naziaufmärschen, Kontakte zu Combat18 und deren musikalischer Propagandaabteilung, Verbindungen zum sogenannten „Dritten Weg“. Hervorgegangen ist sie aus dem „Freien Netz Süd“. Sporadische Übergriffe auf politische Gegner sind bekannt. Eine Gefahr für die ganze Region.

Die Prollcrew organisierte Neonazi-Konzerte in einem lokalen Sportheim, wodurch eine indirekte Etablierung der Ideologie durch Partizipation in Vereinen stattfand. Sie konnte, beinahe ohne Gegenwind durch die lokale, bürgerliche Gesellschaft, über Jahre agieren. Ausnahme war unter anderem ein Zeitungsartikel in der „Mittelbayerischen Zeitung“, der über die Umtriebe der Neo-Nazis informierte. Ein lokales Anti-Nazi-Bündnis in Schwandorf ist bisweilen nicht aktiv in Erscheinung getreten, um Kontra zu geben. 

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