Ostermarsch 2019 in Nürnberg – Ein kurzer Bericht

Mehr als 1400 KriegsgegnerInnen und FriedensaktivistInnen kamen in Nürnberg zum traditionellen Ostermarsch zusammen. Das sind ca. 200 mehr als letztes Jahr. Die TeilnehmerInnen waren so bunt gemischt wie bereits in den letzten Jahren: Ganz Junge bis ganz Alte, Familien und Punker (und Punkerfamilien), Menschen unterschiedlichster Herkunft erteilten gemeinsam der Kriegspolitik der Herrschenden eine Absage. Eine erfreuliche Entwicklung zwar, allerdings bleibt diese Demonstration gegen Krieg, Militarisierung und Aufrüstung leider weiterhin hinter dem zurück, was sie sein müsste, um der Kriegsablehnung in der Bevölkerung adäquaten Ausdruck verleihen zu können. Wie jedes Jahr beim Ostermarsch zeigten das Nürnberger Friedensforum, Gewerkschaften, die DKP, SDAJ und die Partei Die Linke deutlich Präsenz. Neben vielen unorganisierten Menschen waren selbstverständlich auch autonome Gruppen, die MLPD und zahlreiche andere linke Organisationen vertreten. Einen gemeinsamen starken Ausdruck der radikal antiimperialistischen Kräfte zu setzen – über Organisations- und ideologische Grenzen hinweg – gelang dieses Jahr nicht so wie in den Vorjahren. Trotzdem hatte die Demo einen durchaus starken Ausdruck und vermittelte auch entschieden antikapitalistische Inhalte.

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